Startseite
Hegenenfischen
Spinnfischen
Diverses
 


Shimano Twin Power 2500FB


Die Twin Power FB ist das Nachfolgemodell der beliebten und sehr zuverlässigen Twin Power FA Serie. Shimano gelang es nochmals diese Rolle zu verbessern und somit ist Ihnen ein wahres Meisterstück der Rollenbaukunst gelungen.

Das Zwei-Geschwindigkeits- Spulenhubsystem sorgt für eine perfekte Kreuzwicklung der Schnur und sorgt damit für die Möglichkeit weiter und exakter Würfe.

Der aus einem Stück gefertigten Schnurfangbügel sorgt dass selbst geflochtene Schnüre nicht an Kanten des Bügelarmes hängen bleiben und somit verringert sich das Risiko der Schnurverdrallung auf ein Minimum.

Durch die sehr fein einstellbare und ruckfrei arbeitende Frontbremse eignet sich die Rolle nicht nur zum Spinnfischen sondern auch für sämtliche Angelarten wo sehr feine Schnür eingesetzt werden. Durch die speziellen Verbesserungen für Schnurverlegung und Verhinderung der Verdrallung der Schnur ist die Rolle jedoch für das Spinnfischen wie geschaffen.

Der erste Eindruck und der Lieferumfang

Schon beim Auspacken begeistert die Rolle durch Ihr optisches Erscheiniungsbild und das Zubehör das eine Schaumstofftasche, eine vollwertige Alu-Ersatzspule und ein Fläschen Öl zur Pflege umfasst.


Es ist sogar eine separate Schmierstelle vorhanden. Diese Schraube lässt sich mit einem herkömmlichen Schraubenzieher öffnen und so lässt sich die Rolle ohne Probleme schmieren.


So gerät das sonst mitunter schwierige Vorhaben eine Rolle nachzuölen zur Vergangenheit.


Beschreibung und Herstellerangaben

SUPER STOPPER II

Der Super Stopper II ist eine nochmals verbesserte Rücklaufsperre.

HYPERGEAR

Ist ein ausgezeichnet ausgearbeitetes Getriebesystem, das auch nach vielen Jahren noch die Laufruhe der Rolle garantiert

DYNA BALANCE

Sorgt für einen stabilen und sanften Lauf der Rolle.

POWER ROLLER

Der Power Roller ist ein Schnurlaufröllchen der das Risiko der Schnurverdrallung drastisch reduziert.

- Getriebe aus Stahl

- Zwei-Geschwindigkeits-Spulenhubsystem

- 7 Kugellager + 1 Walzenlager

- vollwertige Ersatzspule

- 265 Gramm Gewicht

- Kaltgeschmiedetes Getriebe aus Stahl

Schnurfassungsvermögen der 2500er Größe

0,18mm-290 Meter

0,20mm-240 Meter

0,25mm-160 Meter


Fazit

Die Twin Power FB ist kein Sonderangebot, aber man bekommt für sein Geld eine den Kosten entsprechende Gegenleistung. Und man wird lange Zeit seine Freude haben an dieser wahrlich gelungen Stationärrolle aus dem Hause Shimano. Besonders Spinnfischer die mit feinen monofilen und geflochtenen Schnüren angeln werden von dieser Rolle begeistert sein.



Artikelbezeichnung, Beschreibung und Herstellerangaben:

Bei der Biomaster MgS handelt es sich um eine Rolle, die besonders zum Fischen mit feinen Schnüren ( z.B.: Spinnfischen auf Salmoniden in klaren Gewässern und Hegenefischen) geeignet ist.

Herstellerangaben zur Biomaster 3000 MgS :

- Super leichter Magnesiumrotor

- Dyna-Balance System

- Absolute Rücklaufsperre

- großes Anti Drall Schnurlaufröllchen

- Konische Langhubspule

- Präzäsions-Edelstahl Kugellager

- vollwertige Ersatzspule

- Kraftvolle, geschmeidige und präzise Frontbremse

- Shimano High Efficency Gear Getriebesystem

Technische Daten

- Übersetzung 5,2:1

- Gewicht 230 Gramm

- Kugellager 4

- Walzenlager 1


Schnurfassungsvermögen

0,18er = 180 Meter

0,20er = 140 Meter


Lieferumfang:

Die Rolle wird in einem Handelsüblichen Karten aus Recycling Karton ausgeliefert. Dabei im Lieferumfang auch einen vollwertige Ersatzspule und einen kleine Stofftasche für die Rolle.

Auf einem Faltblatt findet man eine Explosionsdarstellung der Rolle mit der Bezeichnung jedes Einzelteiles.

Der Eindruck im regelmäßigem Einsatz

Die Rolle sticht auch schon beim ersten Hinsehen durch Ihr ansprechendes Äußeres ins Auge, ja diese Rolle hat auch was für die Optik zu bieten.

Erster Eindruck

Beim Öffnen der Schachtel fällt einem sofort auf, dass die Rolle in einer mitgelieferten Stofftasche verpackt ist, um sie zu schonen, auch die mitgelieferte vollwertige Ersatzspule wird durch einen extra angepassten Karton vor Transportschäden geschützt.

Funktionstest:

Der erste Eindruck lässt sofort erkennen, dass es sich hier um eine sehr hochwertige Stationärrolle der absoluten Spitzenklasse handelt. Der stabile Rollenfuß hält die Rolle bombenfest in allen gängigen Rollenhaltern.

Nichts wackelt oder entwickelt Vibrationen, die hier nicht hingehören. Die Kurbel hat absolut kein Spiel in der Rückwärtsbewegung und wackelt auch nicht im geringsten. Auch durch die konische Weitwurfspule sind Wurfweiten möglich die mit der gleichen Rute und Schnur bei einer anderen Rolle nicht möglich gewesen wären. Die Schnurverlegung auf der Spule ist von höchster Sauberkeit und lässt keine Wünsche offen. Das Sahnestück dieser Rolle ist aber zweifelsfrei die Bremse, ich habe in knapp 30 Jahren Praxis noch keine Bremse gesehen, die so fein einzustellen und ruckfrei arbeitet, wie die der Shimano Biomaster. Das ist natürlich sehr wichtig, wenn man mit Schnüren zwischen 0,16 und 0,20 mm Durchmesser angelt, aber mittlerweile weiß ich, daß ich mich da voll auf diese Rolle mit der Bremse zu 100 Prozent verlassen kann.

Ich besitze zwei Stück dieser Rollen und ich bin mir sicher das diese Rollen meinen Rollenhalter noch nicht so schnell verlassen werden, denn selbst nach zahlreichen Angeleinsätzen zeigt diese Rolle keinerlei Verschleißerscheinungen, zunehmende Toleranzen, Spiel, oder ähnliche Alterungserscheinungen.


Bewertung

Verarbeitung/Qualität:

Die Rolle ist perfekt verarbeitet und von höchster Qualität.

Funktion:

In 2 Jahren Test zeigte weder die Rolle noch die Bremse irgendeine Schwäche.

Preis/Leistung:

Der Preis von 180 € ist zwar kein Sonderangebot,aber für eine Rolle solcher Qualität durchaus angemessen und gerechtfertigt.

Eine Spinnrolle, die man sich sicher nicht jeden Tag und im Vorbeigehen kaufen wird. Trotzdem eine Anschaffung, die sich ob der sehr gehobenen Qualität in vielen Jahren des Angeln bezahlt machen wird!

Die Produktion der Biomaster MgS ist zwar eingestellt und durch ein Nachfolgemodell (Technium MgS) ersetzt worden, dennoch befindet sich das Modell noch immer im Handel und hat auch im Gegensatz zu anderen Geräten nichts an Wert verloren.

Auch Optisch braucht sich die Biomaster nicht zu verstecken





Bei dieser Rute handelt es sich um eine dreiteilige feine, leichte See- und Spirolinorute mit schneller, durchgehender semiparabolischer
Aktion und aktiver Spitze.


Dank der schnellen Aktion dringt der Anhieb unmittelbar zum Fisch durch. Die Rute ist mit Zweistegringen und einem hochwertigen Korkgriff in Premiumqualität AAA ausgestattet.

Die Zweistegringe


Der Korkgriff


Aktion:
Semiparabolik mit schnellem Rückstellvermögen

Einsatz:
Feines, reaktionsschnelles Forellenangeln im Still- und Fließwasser.
Leichtes Zapfenangeln auf Felchen, Egli und Zander

Ausstattung:
· Transportfreundliche Dreiteilung
· Ultraleichte Blankkonstruktion in HM/IM-Carbonfaser-Technologie
· Schlanke SIC-Zweistegringe in gunsmoke mit hoher Abriebfestigkeit
und guter Wärmeableitung
· Schlanker, sehr handlicher Schraubrollenhalter, leicht und extrem stabil
· Schlanker Naturkorkgriff in hochwertiger Premiumqualität AAA
· SPORTEX-Metall-Abschlusskappe

Es gibt von der Exclusiv Trout drei verschiedene Modelle:

Exclusive Trout

Länge 310cm
Anzahl Ringe 8
Gewicht 210 Gramm

Länge 365cm
Anzahl Ringe 10
Gewicht 268 Gramm

Länge 395cm
Anzahl Ringe 10
Gewicht 272 Gramm

Fazit:

Die Firma Sportex, die seit 50 Jahren im Rutenbau tätig ist, hat hier mal wieder bewiesen das sie in der Lage sind absolute Spitzenruten noch zu bezahlbaren Preisen herzustellen. Die Rute überzeugt in der Praxis genauso wie von der Qualität und Verarbeitung. Der Schraubrollenhalter ist von bester Qualität, einmal festgezogen sitzt die Rolle und wird nicht wieder von allein locker. Einziger Minuspunkt ist der fehlende Hakenhalter, der an so vielen Ruten leider nicht vorhanden ist, warum an diesem Centartikel immer gespart wird. ist mir ein Rätsel.
Nichts desto trotz ist die Exclusiv Trout die beste Rute zum Gamben-, Hegenenfischen mit dem Zapfen (Pose) die ich je in den Händen gehalten habe und ich würde auf sie nicht mehr verzichten wollen.
Die neueren Modelle haben im vorderen Griffteil den Kork durch Duplon ersetzt.

Prädikat: Sehr empfehlenswert


Eine außergewöhnliche Spinnrute

Der erste Eindruck:

Allein schon der erste optische Eindruck, wenn man die Rute zu Gesicht bekommt, lässt einiges erwarten. Egal wo man hinsieht, die extrem dünnen Ringe, der futuristische Rollenhalter oder der zweigeteilte Korkgriff, diese Rute sorgt sofort für Aufsehen.

Hier ein Bild vom Rollenhalter, der nicht nur optisch besticht sondern auch von ausgezeichneter Qualität ist.


Die Rute:

Berkley Skeletor, diese Rute ist in folgenden Längen mit dem jeweiligen Wurfgewicht erhältlich:

- 2,10 m - 2-12 gr.

- 2,40 m - 4-24 gr.

- 2,70 m - 7-28 gr.

- 3,00 m - 8-32 gr.

Die Transportlängen liegen bei

1,10 m für die 2,10 m Rute

1,25 m für die 2,40 m Rute

1,40 m für die 2,70 m Rute

1,55 m für die 3,00 m Rute

Der Blank ist im Griffbereich des Rollenhalters freigelegt, dadurch spürt man jede Köderbewegung direkt in seinen Fingern, man scheint den Köder direkt arbeiten zu "hören", dadurch ist ein sehr feinfühliges Angeln möglich.


Feinste Bisse oder Grundberührungen lassen sich hier problemlos erkennen. Der patentierte Rollenhalter der Skeletor lässt locker werdende Rollen nie mehr aufkommen.

Weitere Ausstattung der Skeletor:

- IM 7 Graphit Blank

- Titanium SS304 Ringe, die 20x stärker und bis zu 55% leichter als herkömmliche SIC Ringe sind


- geteilter Korkgriff

- Hakenhalter

Diese Rute zählt für mich zu den besten Spinnruten, die zur Zeit auf den Markt sind. Auch kapitale Fische lassen sich hier sehr gefühlvoll und sicher drillen. Man hat nie den Eindruck die Kontrolle über den Fisch zu verlieren. Hier bleibt kein Wunsch offen, von der Austattung, über die Verarbeitung, bis hin zu den Drill und Wurfeigenschaften. Wer sich diese Rute kauft wird mit Sicherheit nichts verkehrt machen.

Der Preis beträgt für die 2,70m lange Rute ca. 120.- Euro, die kürzere ist ein paar Euro billiger, die längere Version ein paar Euro teurer. Die Ausstattungsmerkmale sind aber bei sämtlichen Längen identisch. Erhältlich ist die Rute in jedem guten Fachhandelladen oder bei Onlineshops.


Unter Elektrofischen versteht man das Fischen mit Gleichstrom ( selten Impulsstrom). Wechselstrom wäre tödlich für die Fische also ist dieser ungeeignet und auch verboten. Die Anode ( Fangelektrode meist mit Kescher) bildet den Pluspol, die Kathode (Kupferlitze) bildet den Minuspol. Zwischen diesen beiden Polen bildet sich im Wasser ein Gleichstromfeld, dabei wird der Effekt ausgenutzt das die Fische auf den Pluspol (Fangelektrode) zuschwimmen und betäubt werden und so ohne Probleme gekeschert werden können. Es gibt stationäre, sowie tragbare E-Geräte zum Fischfang. Die meisten Geräte bestehen aus einem Verbrennungsmotor der mit einem Drehstromgenerator verbunden ist, mittlerweile sind auch Batteriebetriebene Fischfanggeräte im Handel die den Vorteil haben das sie bedeutend leichter und absolut geräuschlos sind, im Gegensatz zu den Geräten mit Verbrennungsmotor. Bei richtiger Handhabung und Einstellung der Geräte ist der Fischfang mit Strom die schonendste Methode die sich bietet Fische zu fangen.
Tragbares E-Gerät mit Verbrennungsmotor


Anode (Fangelektrode)

Der Eisenring ist meist mit einem Fangnetz bespannt und an einem 2 - 3 Meter langen Kunststoffstab verbunden, an dessen Ende sich der Anschluss für das Stromkabel befindet.


Die Kathode

Als Minuspol befindet sich eine Metalllitze am Ende des Anschlusskabels. Auf dem Foto ist die Metalllitze aus Kupfer, sie wird hinter dem Gerät im Wasser nachgezogen.


Da es sich um Starkstrom in Verbindung mit Wasser handelt, wir reden hier von bis zu 15000 Watt und 750 Volt Spannung, ist eine gesonderte Ausbildung notwendig um das Elektrofischen durchführen zu können.
In der Regel reichen aber Geräte bis 3000 Watt Leistung und bis 600 Volt Spannung vollkommen aus.

Auch muss natürlich beim Watfischen mit Strom Wasserdichte Schutzkleidung ( Wathose oder –Stiefel) und geprüfte Handschuhe mit Isoliereigenschaften getragen werden. Diese müssen jedes Mal vor Beginn des Elektrofischens unbedingt auf Dichtheit überprüft werden. Sind diese undicht besteht unter Umständen Lebensgefahr.
Schutzhandschuhe zum Elektrofischen


Auch Bedarf es einer Genehmigung der Kreisverwaltungsbehörde und des Eigentümers oder Pächter des Gewässers um das E-Fischen in einem Gewässer durchzuführen.

Das Elektrofischen gibt uns die Möglichkeit Fische zu fangen
- ohne sie zu verletzen (z.B. Laichfischfang)
- unter schwierigen Umständen wie massiver Krautbewuchs, Bäume, usw.

Die Aufgaben und Ziele der Elektrofischerei sind
- Bestandsaufnahme (was für Fische und wie viele sind im Gewässer vorhanden)
- Bestandsregulierung (z.B. Entnahme bei sehr hoher Bestandsdichte)
- Entnahme von Fischen ( z.B. bei Aalvorkommen in Salmonidengewässer oder Entnahme von Fischen aus Aufzuchtgewässern, usw.)


Allgemeine Anforderungen

1.Der Elektrofischer (muss als solcher zugelassen und ausgewiesen sein) ist für den Betrieb und Vorbereitung (Unterweisung der Helfer und Überprüfung des Gerätes und Kabel) verantwortlich.

2.Es muss mindestens ein unterwiesener Helfer ( unterwiesen in Gefahren, Schutzeinrichtungen, erste Hilfe) dem Elektrofischer zur Seite stehen.

3. Beim Betreiben des Gerätes sind unbefugte Personen zu warnen und bei Bedarf aus dem Gefahrenbereich (vom verantwortlichen Elektrofischer festgelegter Bereich um die Elektroden) zu verweisen.

4.Das Gerät darf nur in Betrieb genommen werden wenn ein gültiges Prüfzeugnis (Zulassungsschein, das Gerät muss alle 3 Jahre neu geprüft werden), Bedienschein (Ausweis über die abgelegte und bestandene Prüfung als Elektrofischer), staatlicher Fischereischein und der Berechtigungsschein ( Erlaubnis des Kreisverwaltungsreferat) vorhanden sind. Außerdem muss eine Zusatzversicherung abgeschlossen sein die das Elektrofischen beinhaltet.

5. Es muss sich ein Totmannschalter am Gerät oder an der Fangelektrode befinden. Der Totmanschalter bewerkstelligt das der Strom nur bei gedrücktem Knopf der Strom fließt. In Gefahrensituationen ( wie z.B. Sturz ins Wasser, usw.) lässt man den Knopf am Totmannschalter los, und so ist der Stromfluss sofort unterbrochen.

Die Fangelektrode darf nur vom ausgebildeten Elektrofischer selbst geführt werden.

Das Elektrofischen dient zur Pflege und Hege eines Gewässers und nicht um dieses Fischleer zu machen


Der Elektrofischer Kurs

Hier möchte ich Euch anhand des Stundenplanes und meiner persönlichen Eindrücke noch schildern wie so ein Kurs abläuft.

Da dieser Kurs jedes Jahr ( im Mai) nur einmal stattfindet und der einzige in Bayern ist, sollte man sich ziemlich bald (am besten noch vor Jahreswechsel) anmelden um einen Kursplatz zu erhalten. Austragungsort ist das Bayrische Institut für Fischerei in Starnberg/Oberbayern.
Ein Schreiben vom eigenen Fischereiverein das ein neuer Elektrofischer im Verein benötigt wird hilft meist einen der begehrten Plätze zu sichern. Die Kosten von 175.- Euro einschließlich der Prüfungsgebühren werden in der Regel auch von den Vereinen bezahlt, da man sich ja meist dann ja auch verpflichtet dem Verein im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen.

So nun aber zum Kursablauf, die angehängten Kommentare sind nicht immer Ernst zu nehmen ;)

Montag

Nach 80 Km Anfahrt pünktlich zum Kursbeginn um 10 Uhr am Institut angekommen. Der Seminarraum füllte sich zusehends und so waren bei der Begrüßung des Institutsleiters 62 Kursteilnehmer anwesend. Wie sich noch im Verlauf der Woche in Gesprächen untereinander rausstellte kamen die Teilnehmer aus sämtlichen Regionen Bayerns, sogar waren jeweils auch ein Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz, Italien und Frankreich dabei. Auch quer durch sämtliche Berufe wie Polizist, Lastwagenfahrer, Lackierer, Architekt usw. führte die Teilnehmerliste.

Der Stundenplan für Montag schaute dann folgendermaßen aus:
Bis 12 Uhr Mittags Unfallverhütung dann eine Stunde Mittagspause
13 – 14 Uhr Rechtliche Grundlagen und Genehmigungsverfahren
14 – 15 Uhr Theorie im Fischtransport, danach kurze Kaffeepause
15.30 – 17.30 praktische Übungen im Fischtransport

So der erste Tag war vorbei, man kam sich wieder vor als würde man zur Schule gehen und der Unterrichtsplan für Dienstag verhieß nichts gutes :roll:

Dienstag

Von 8 – 10 Uhr Aufgaben und Ziele der Elektrofischer.
Von 10 – 17.30 Uhr Elektrotechnische Grundlagen und VDE Bestimmungen zum Betrieb und Bedienung.

Schon vorgewarnt am Montag vom trockenen Unterricht schockte uns dieser Tag. Die Unterrichtsunterlagen wurden immer mehr und wer außer Elektriker interessierte sich vorher noch für das Ohmsche Gesetz U= r * i oder U= p * i oder weiß noch jemand die Grundlagen der Elektrotechnik wie Abkürzungen und Formelzeichen von Spannung, Widerstand, Leitfähigkeit, usw. ? Ich wusste sie wie viele andere nicht mehr.
Mein Gegenüber, ein netter Kerl aus Niederbayern von Beruf Lackierer sagte: Ich will wieder heim, wie soll man sich das alles nur merken :wallb:

Aber eines muss ich sagen: Der Diplom-Ing. der diesen Unterricht machte erklärte vieles so gut das es so gut wie alle, mit einer Ausnahme wieder in den Griff bekamen, mein Kompliment und meine Hochachtung davor

Mittwoch

Von 8 – 10 Uhr wieder rechtliche Grundlagen und Genehmigungsverfahren Teil 2
Von 10 – 12 Uhr Elektrophysiologische Grundlagen, Leitfähigkeiten des Wassers

So der größte Teil der Theorie war hinter uns Gott sei es gedankt
Am Nachmittag wurden die Teilnehmer auf 4 Gruppen aufgeteilt wo praktische Übungen, Unterweisung der Helfer und verschiedene Geräte durch Hersteller gezeigt wurden.

So die Theorie war eigentlich nun vorbei, Grausen vor der Theoretischen Prüfung war aber immer noch bei jeden vorhanden, da man ja nicht wusste was drankommen würde und wir unzählige bedruckte Seiten in unseren Unterrichtsmappen vor uns hatten.

Zuhause angekommen schnappte ich mir das Telefon um meinen Vereinskollegen anzurufen der vor ca. 10 Jahren die Prüfung machte, um mich zu erkundigen wie es damals ablief. Der beruhigte mich dann ein wenig, in dem er sagte: so dramatisch ist das nicht, wenn man im Unterricht aufpasst bekommt man das schon hin. Na sauber, wird schon werden waren meine Gedanken bevor ich im Bett die Augen schloss.


Donnerstag

8 – 10 Uhr erste Hilfemaßnahmen bei Stromunfällen.

Vor Unterrichtsbeginn dachte ich mir noch das werden 2 Stunden Langeweile pur wenn da ein Ausbilder vom Roten Kreuz seinen Vortrag hält. Falsch. Hab noch nie einen gesehen der so locker und sehr witzig diesen doch eher auch trockenen Stoff vortrug.

Von 10 bis 12 Uhr praktische Fangtechnik.

Nach der Mittagspause fuhren die 4 aufgeteilten Gruppen zur praktischen Ausbildung ans Gewässer.

Das ganze bei über 30 Grad, wolkenlosen Himmel an einem mit zum Teil starken Strömung und Bauch hohem Fluss war zwar nicht unbedingt ein Zuckerschlecken aber sehr interessant und lustig.

Danach ging unsere Gruppe zusammen in einen Biergarten und ließen uns eine Brotzeit und frische Getränke schmecken. Das hatten wir uns in dieser Woche schon lang verdient.

Freitag

Nun war er also da der Tag der Prüfung. Unser Kurs wurde in 2 Gruppen aufgeteilt, die erste Hälfte hatte zuerst Theoretische Prüfung, der zweite Teil ( wo auch ich vertreten war) praktische Prüfung. Da ich es so schnell wie möglich hinter mir bringen wollte, war ich einer der ersten, der an einer der 3 Prüfstellen bereitstand.
Das Objekt der Begierde



Mit doch einer gewissen Portion mulmigen Gefühls stand ich also nun vorm Prüfer und das Zenario der Prüfung das so ausschaute begann. Man musste dem Prüfer (der einen Helfer spielt) Unterweisen ( z.B. Gefahrenbereich abgrenzen, Unterweisen, Über Dichtigkeit der Schutzkleidung hinweisen und auch zum Anlegen der Schutzkleidung hinweisen und Auffordern). So nun steht man im Wasser und wenn man jetzt dem Prüfer das Zeichen gibt den Strom einzuschalten und man hat was vergessen, war die Woche Lehrgang umsonst.

Vergessen hatte ich nichts und so war um kurz nach 8 die praktische Prüfung bestanden.

Um 10 Uhr folgte dann für unsere Gruppe die theoretische Prüfung. Es waren 50 Punkte zu vergeben. Wer 43 Punkte oder mehr hatte sicher bestanden. Von 43 bis runter auf 30 Punkte musste in die mündliche Prüfung, unter 30 Punkte war man durchgefallen. Als die Prüfungsunterlagen vor einen lagen und man sie überflogen hatte, sah man sofort das man diese Prüfung eigentlich wenn man im Unterricht aufgepasst hatte bestehen kann. Die Zeitvorgabe war reichlich und jeder war eigentlich schon vor Ablauf dieser fertig. Nun begann die Auswertung, nach Ende dieser wurde dann die Liste der mündlichen Prüfung ( die mir erspart blieb) ausgehängt. Nach Ende der mündlichen Prüfung erfolgte dann die Ausgabe der Bedienschein und die Prüflinge wurden mit Glückwünschen nach Hause entlassen.


Tier und Landschaftsbilder:
















Fangfotos












Hinweis:

Das Landgericht Hamburg hat mit Urteil - 312 O 85/98 - vom 12.05.1998 entschieden, dass man durch die Schaltung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten unter Umständen mit zu verantworten hat. Für alle hier abgelegten Inhalte, incl. der Links auf andere Web-Seiten, gilt deshalb folgende Erklärung:


http://www.disclaimer.de/disclaimer.htm

Foren:

http://www.fischerforum.ch

http://www.anglerforum-bayern.com/portal.html

http://online-angler.foren-city.de


Alles über das Felchen/Renkenfischen

http://www.felchenfischer.ch/


Gute Fischer- und Forenfreunde

http://www.fischkorb.de/

http://www.diebindis.de/

http://www.meerforellen.de.tl

http://lahnfischer.blogspot.com

http://www.trueschenfischen.ch


Fischerzeitschriften

http://www.blinker.de

http://www.fischundfang.de


Rogers Perlmuttblinkerseite

http://www.perlmutter.ch


Guter Onlineshop